Neues aus der Plattdeutschszene

Schiffstau

Neue Folge „Weckruf für Plattdüütsch“ | 24. Juni 2022

Im neuen Podcast von Regine Rachow geht es um Kulturschaffende aus Mecklenburg-Vorpommern und ihre Beziehung zur plattdeutschen Sprache. Die aktuelle Folge handelt von der Heimatschatzkiste. Interviewt wurden die Erzieherin Kerstin Roloff aus der Kita „Uns Lütten“ in Crivitz sowie Antonia Stefer und Johanna Bojarra („Lütt-Mariken“), Leiterinnen des Projektes Heimatschatzkiste.


Neuwahl „Bundesraat för Nedderdüütsch“ | 22. Juni 2022

Am 16.06.2022 fanden sich die neuen Delegierten des Bundesraats för Nedderdüütsch (BfN) zur gemeinsamen Sitzung in Hamburg zusammen. Auch in der kommenden Delegationsperiode 2022-2026 wird der BfN die Interessen der Plattsprecher auf Landes- und Bundesebene vertreten. Erstmalig wurden drei Jugendbeauftragte in den BfN gewählt, um sich für die Belange ihrer Generation einzusetzen. Als Sprecher und Sprecherin des BfN werden in den nächsten Jahren Heinrich Siefer und Johanna Bojarra fungieren.


Plattdeutsches Wort des Jahres 2022 | 20. Juni 2022

Im Rahmen der 2. Plattdeutschen Wochen in Mecklenburg-Vorpommern suchten auch in diesem Jahr der Heimatverband M-V und das Fritz-Reuter-Literaturmuseum deutschlandweit das plattdeutsche Wort des Jahres in drei Kategorien. Die Gewinner*innen wurden am 19.06.2022 am Finaltag der Plattdeutschen Wochen in Stavenhagen bekannt gegeben.

Weitere Informationen zum Wettbewerb findest du hier.


16. Norddeutscher Tag in Dömitz | 06. Juni 2022

Am 05. Juni 2022 lockte das sommerliche Wetter und ein kunterbuntes Programm zahlreiche Gäste auf die Festung in Dömitz. Beim 16. Norddeutschen Tag drehte sich alles rund um die plattdeutsche Sprache. Einen musikalischen Höhepunkt bildeten Wiebke Colmorgen mit Hardy Kayser und Carsten von Stanislawski. Ihre mordernen plattdeutschen Lieder richten sich an lütte un grote Lüüd und machen Lust auf unsere schöne Regionalsprache. 


Zwischendurch gab es mehrere „Schnacks up Platt“. Moderatorin Susanne Bliemel interviewte Plattinteressierte und -förderer. Johanna Biedowicz, die Niederdeutschbeauftragte für Mecklenburg-Vorpommern, berichtete vom landesweiten Plattdeutschwettbewerb, der in diesem Jahr in digitaler Form stattfindet. „Fritz Reuter“ und seine Jugendliebe „Frida von Bülow“ gaben Anekdoten aus vergangenen Zeiten zum Besten. „Lütt-Mariken“ stellte ihre aktuellen Projekte vor und berichtete von ihren Erfahrungen mit der plattdeutschen Sprachvermittlung.


Neben dem Bühnenprogramm luden diverse Kunsthandwerkerstände zum Stöbern ein. Sogar die Abrafaxe tauchten hier und dort auf dem Gelände auf und ließen sich mit ihren Fans fotografieren. Bei Kaffee, Kuchen, erfrischenden Getränken und Leckereien vom Grill kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Den musikalischen Abschluss des Tages bildete Gerrit Hoss mit seiner Band und sorgte für eine ausgelassene Stimmung. 

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